Endlich Biergarten-Wetter!!!
bdt2Sehnsüchtig haben die 23 Flehrl, die heute Abend in den Bahnhof Dutzendteich gekommen sind, gehofft dass es diesmal klappt mit draußen sitzen.
Mussten wir doch an vielen August-Stammtischen uns innen platzieren.
Radler und Russen waren heute das Getränk des Abends, kein Wunder bei diesen fast tropischen Temperaturen.
Die Currywurst durfte natürlich auch nicht fehlen.
So kam schnell.......

So hätte der Bericht vom 53. Stammtisch beginnen können.
Doch Corona hatte uns alle noch im Griff. So dass an einen Stammtisch wie wir ihn kennen und lieben nicht zu denken war.
Covid-19, Maskenpflicht, Abstandsregelung es hat jeder Verständnis dafür. Es geht ja um unser aller Gesundheit.
Doch erschüttern oder gar daran verzweifeln wird bestimmt kein Flehrl. 3 bzw 3 1/2 Lehrjahre bei der DBP prägen einen fürs Leben.

Stell dir vor heut ist Stammtisch und keiner geht hin!
So oder ähnlich hätte das Motto des  52. Stammtisch geheißen. War doch, dank Corona, ein gemütliches Beisammensein im Biergarten einfach nicht möglich. Obwohl Flehrls sind doch eigentlich eine große Familie. Dann hätten wir rechtlich gesehen, doch einen Tisch bevölkern können.  stamm200520 n

So fand am 20. Mai ab 17.00 Uhr der erste virtuelle Flehrl-Stammtisch statt. Quasi eine staatlich verordnete Premiere. Es wurde der größte Stammtisch überhaupt, nicht von der Teilnehmerzahl. Der Größte deshalb, weil im Nordbayrischen Raum an diesem Abend 20 Flehrl ein Prost auf unsere Lehrzeit aussprachen.

Es fing an in Bischofsheim/Rhön, Ochsenfurt, Kleinheubach, Ebern. Weiter über Bayreuth, Bamberg, Lauf. Natürlich prosteten auch Flehrl in der Metropolregion NFE. Die Zirndorfer verbanden dies gleich mit einer Wanderung. Richtung Süden ging es weiter über Schwanstetten bis nach Pietenfeld bei Eichstätt. Der nördlichste Flehrl (Bischofsheim) genoß sein Bier 268 km entfernt von dem Südlichsten (Pietenfeld)

Die Tage werden wieder länger.

So konnten sich die Besucher des 1. Stammtisches nach dem Jubiläum noch bei Tageslicht auf den Weg in den Bahnhof Dutzendteich machen. 20 Flehrls taten dies auch. So waren unsere drei reservierten Tische wieder gut gefüllt.
Zuerst wurde sich erstmal gestärkt. Currywurst hier, Currywurst da. Fast konnte man meinen, es war Currywurst-Tag.
Dann hätte noch gefehlt, dass nach dem Essen alle "Tack för mat" (Danke fürs Essen) sprachen.
Dies mussten damals die Heimbewohner von Rädda Barnen gemeinsam vor dem Essen sprechen.
Dieses Ritual ist auf die schwedischen Erbauer des Heimes zurückzuführen

Nach dem Essen gab es eine Reisebeschreibung von einer Fahrt mit einem Containerschiff Richtung Finnland.
G.M. aus N. erzählte von der Fahrt auf der Aurora, ein hellblaues Containerschiff mit einem russischen Käpt'n. Wodka gab es trotzdem nicht auf's Haus äh Schiff. Die Anzahl der Container konnte er auf Nachfrage auch nicht nennen. Zeit genug zum Zählen hätte er ja gehabt.

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