Unser 41. Stammtisch stand unter besonderen Vorzeichen, er begann zwar wie immer um 17:00 Uhr als aber die ersten Flehrs eintrafen war die Bude schon voll.

stamm160817 dDer Grund, seit 12:00 Uhr mittags fand das 50 jährige Jubiläumstreffen der 67er Fraktion statt. Das war aber den Neuankömmlingen ziemlich wurscht und sie vermischten sich an den Tischen mit den Jubilaren. Da wäre etwas mehr Respekt und Ehrfurcht durchaus angebracht gewesen. Na ja wenigstens konnte man die 67er an ihren Namensschildern erkennen.
Soweit ich mich erinnern kann hat auch keiner der Neuankömmlinge seine Hochachtung vor den Jubilaren mit Freibier bekundet. Eigentlich schade, denn das wäre das mindeste gewesen.
Diese depressiven Erfahrungen wollte sich unser angestammter Schreiberling ersparen, denn er hat sich vorher aus dem Staub gemacht, vermutlich hat er „den Braten gerochen“. Seine offizielle Begründung für das vorzeitige fluchtartige Verlassen der Runde war sein, seit 00:00 Uhr laufender Geburtstag. Ok wir lassen es gelten.

Was mir noch auffiel, die Neuankömmlinge hatten sich vermutlich vorher abgesprochen und beendeten gemeinsam ihre 4tägige Fastenzeit indem sie die Küche derart plünderten dass die an einer großen Tafel mit Kreide angeschriebenen Speisen im Minutentakt vom Koch weggewischt werden mussten. So geht Kahlfraas…

Bei einem Stammtischbruder, den ich hier nicht namentlich nennen will hat die Fressorgie zu einer folgenschweren Kettenreaktion geführt.
Vermutlich wurde bei ihm sämtliches Blut im Körper in der Magengegend zusammengezogen um den Verdauungsvorgang zu bewältigen.
Das wiederum führte zu eine Unterversorgung im Hirn, das wiederum zu einem temporären Gedächtnisverlust mit der Folge das er nicht mehr wusste dass er überhaupt gegessen hat.
Deshalb hat er nur seine Getränke bezahlt.

Es ist der freundlichen Bedienung aber kein Schaden entstanden, weil ein Stammtischbruder diese Rechnung später übernommen hat. So geht Zusammenhalt…

Bis zum nächsten Mal am 15. November

Gerhard

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Der Wettergott meinte es diesmal gut mit den Stammtischbrüdern der ehemaligen DBP.  An die 20 Flehrls zog es wieder in den Bahnhof Dutzendteich. Teils mit weiter Anreise, so konnten wir diesmal Kollegen aus Hof und Kulmbach begrüßen. Dabei auch zum ersten Mal Ludwig M. der vielen bekannt sein durfte von seinen Geschichten auf der Homepage über das Heimleben. Die DB auch ein abgewickteltes Staatsunternehmen brachte sie sicher nach Nürnberg und auch wieder heim.
Der Schreiberling hat sich diesmal etwas verspätet, die Teller waren schon alle abgeräumt. So kann diesmal über das bevorzugte Essen leider nicht berichtet werden. Ihm schmeckten jedenfalls die Schinkennudeln sehr gut, fast so gut wie zu legenderen Zeiten in der Kantine Preißlerstraße. So wären wir auch schon beim Thema. Viel wurde nicht gesprochen über unsere Lehrzeit. Und wenn, dann konnten sich manche auch nicht genau erinnern. Wer oder was war in der Stuckstraße. Ist aber halt schon so lange her und älter wird man auch immer.
Die 67er überlegten ob sie am 16. oder 17. August ihre Lehre begannen. Zweifelsfrei war es der 16.8.1967, aber die Nürnberger durften erst am 17. anfangen.

Der Winter geht langsam aber sicher zu Ende. Nach der eisigen Kälte sehnen sich viele nach dem Frühling. Ob das der Grund dass wieder 25 ehemalige Flehrl den Weg in den Bahnhof Dutzendteich gefunden haben? Vieleicht wollten sie sich auch einfach nur gut unterhalten. Über Wählscheibentelefone, "komische" Ausbilder, U-Eisen und ähnliches. Doch diese Themen blieben an diesem Mittwoch aus. stamm150217 e
Nach dem leckeren Essen wurde sich unabhängig an 2 Tischen über die Rentenbeantragung unterhalten. Obwohl viele schon seit Jahren nicht mehr aktiv sind, kommen sie jetzt ins Rentenalter, auch wenn man es ihnen nicht ansieht. Über Mr. Trump und andere wichtige Themen wurde natürlich auch diskutiert.
Für die 67er gab es ein sehr wichtiges Thema zu besprechen. Schließlich jährt sich der Beginn der Lehre als Flehrl zum 50. Mal. Auf den Tag genau am 16.8. ist ein großes Treffen geplant. Gerhard S. hätte, dem Anlass entsprechend, einige Programmwünsche. Gemeinsames singen!

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