Eigentlich bin ich froh dass der Stammtisch wieder ausgefallen ist.
Bei der Lektüre der Berichte der letzten Mai Stammtische ist mir aufgefallen dass nur über das schlechte Wetter genörgelt wurde und der Biergarten nicht genutzt werden konnte. Dieses mal hätte der Schreiberling auch wieder Schnappatmung wegen des Wetters bekommen. Und solche Sätze rausgehauen…

wie 2018…
„Ein Stammtisch-Termin im Mai, da rechnet doch jeder mit Biergartenwetter. Bestimmt auch viele Flehrl. Doch just an unserem Mai-Termin war eben kein Biergartenwetter.“

 oder 2019…
„Der Rückblick auf den 48. Stammtisch: "Beim 48. Stammtisch war wieder kein Biergartenwetter. Jetzt hoffen wir auf den 49. Stammtisch"

oder 2015
der Gipfel der Schnappatmung des Schreiberlings, da hat er wegen des neuen Lokals sogar das schlechte Wetter übersehen…

„Seit 2007 fanden 31 Stammtisch Treffen statt, alle am selben Ort. Ab dem 32. Stammtisch nun in einer anderen Gaststätte. Konnte das gut gehen? Der Mensch an sich ist ja schon ein "Gewohnheitstier", der Postler sowieso. Würden überhaupt ehemalige Flehrl's den Weg in die Gaststätte Bahnhof Dutzendteich finden?“

 Dabei hat er den Teilnehmern auch noch Orientierungslosigkeit und fehlende Flexibilität unterstellt. Das ist uns diesmal alles erspart geblieben…

Aber trotzdem freue ich mich schon, wenn wir uns wieder sehen. (damit meine ich auch den Schreiberling)

Gerhard. S. aus N 

Das Virus hat die Welt noch im Griff. So ist auch im schönen Frankenland alles weiterhin geschlossen. An einen Stammtisch ist noch lange nicht zu denken. Kein Wunder also, dass kein Flehrl den 17. Februar als Stammtisch-Tag im Kalender stehen hatte.

Kein Flehrl? Doch halt in einem kleinen, mittlerweile eingemeindeten, Vorort südlich von Nürnberg, war der 17.2. rot im Kalender markiert. Und so kam es, dass sich ein Flehrl vorschriftsmäßig auf den Stammtisch vorbereitete. Doch lest selbst:

Ja es ist wieder Stammtisch, lange habe ich mich drauf gefreut und entsprechende Vorbereitungen getroffen.

Der 17. Februar ist dieses mal wieder ein Mittwoch. Darüber wundere ich mich schon seit Jahren, wie die Organisatoren das schaffen, dass der Stammtisch immer auf einen Mittwoch fällt. Naja, ist ja eigentlich egal Die (Organisatoren) haben halt unbeschreiblichen Dusel wie schon seit der Lehrzeit. Sonst hätte der eine oder andere die Gesellenprüfung gar nicht bestanden.

Also mein Frühstück fällt kräftig aus wegen der Unterlage für die Kaltgetränke am Abend.
Dann setzte ich mich auf das Sofa und ruhe mich aus, wegen der zu erwartenden aufreibenden Diskussionen am Abend.

Zu gerne hätten viele Flehrls den heutigen Stammtisch persönlich besucht. Doch auch beim letzten Stammtisch des Jahres hat uns allen Corona wieder einmal ausgesperrt,
Doch was wäre gewesen wenn der Stammtisch taltsächlich wie in den Jahren zuvor stattgefunden hätte? Wären auch alle Stammtischbrüder gekommen?
Hier einige Gedanken dazu
bdt1

Einer hätte es bestimmt verschlafen und das ist so glaube ich Gerhard W.

Wir hätten uns alle gefragt warum er nicht da ist. Passt er vielleicht wegen seiner Körpergröße nicht mehr in die neuen S-Bahn Züge? Oder findet er seinen selbst hergestellten Mund- Nasenschutz nicht mehr? Falls er ihn doch gefunden hätte, wäre damit überhaupt ein laufen möglich? Er hat ja nach eigenen Angaben 2 qm Stoff dafür verarbeitet.
Reicht ihm der mitgeführte Vorrat an Sauerstoff nicht aus, um so einen Abend ohne Infektionsrisiko durchzustehen? Kann er sich nach so langer Pause vom Stammtisch eigentlich noch daran erinnern wo er stattfindet?

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