Endlich Biergarten-Wetter!!!
bdt2Sehnsüchtig haben die 23 Flehrl, die heute Abend in den Bahnhof Dutzendteich gekommen sind, gehofft dass es diesmal klappt mit draußen sitzen.
Mussten wir doch an vielen August-Stammtischen uns innen platzieren.
Radler und Russen waren heute das Getränk des Abends, kein Wunder bei diesen fast tropischen Temperaturen.
Die Currywurst durfte natürlich auch nicht fehlen.
So kam schnell.......

So hätte der Bericht vom 53. Stammtisch beginnen können.
Doch Corona hatte uns alle noch im Griff. So dass an einen Stammtisch wie wir ihn kennen und lieben nicht zu denken war.
Covid-19, Maskenpflicht, Abstandsregelung es hat jeder Verständnis dafür. Es geht ja um unser aller Gesundheit.
Doch erschüttern oder gar daran verzweifeln wird bestimmt kein Flehrl. 3 bzw 3 1/2 Lehrjahre bei der DBP prägen einen fürs Leben.
Wir hatten damals ja mehr Pflichten wie Rechte. Pflicht der kurzen Haare, Anstaltskleidung äh Arbeitskleidung tragen, Pflichtessen in der Kantine, Wochenbericht schreiben auch so eine unschöne Pflicht. Schon allein der Sinnspruch jede Woche, "Schneits im Sommer stimmt was nicht" dies war jetzt nicht gerade ein Sinnspruch für unsere Wochenberichte. Aber einige unsinnige gab's doch.
Manch Ausbilder war gänzlich ungeeignet für diese Tätigigkeit. So Ausbilder Koller, er brüllte von unten nach oben: "Willst Du oben übernachten". Nur weil der Flehrl im tiefsten Winter mit Handschuhen am Mast arbeitete und dadurch sehr langsam war.
Warum fällt einem hier auch sofort der Schmied Späte ein. Auch ungeeignet.

Wäre heute Stammtisch gewesen, wäre nach der Currywurst bestimmt wieder der Name Späte gefallen. bdt1Oder käme doch auch mal das Gespräch auf "Die Tür geht auf ein Bauch kommt rein, das kann doch nur der P...l sein" ja der Pechl. Er war nicht verkehrt, hat immer einen lustigen Spruch losgelassen.
Dr Dr Schneider, auch so ein Kanditat der immer für ein Gschichtler gut ist. Wenns auch nur STRABASCHAGA ist.
Egal welcher Jahrgang, U-Eisen kennt jeder und die Blasen dazu an den zarten Händchen.

Käme dies heute zur Sprache?

Was noch nerviger war als das U-Eisen, die Unterweisungen über die Unfallverhütungsvorschriften. UVFBau
Hätte auch drüber gesprochen werden können.
Vielleicht hätten sich auch ehemalige Heimbewohner wieder an Rädda Barnen erinnert, hier speziell an den Busen der Frau H. Das würde jetzt aber zu schlüpfrig, Insider wissen was gemeint ist.
Dass ein Flehrl im 1. Lehrjahr, die Tochter seines Ausbilders schwängerte könnte auch mal wieder thematisiert werden.
Der ehemalige Ausbilder Hörauf., besser bekannt unter seinem Spitznamen Spion, passt auch gut in diese Reihe.

Nach der Lehrzeit gab's auch so einige "Persönlichkeiten" wie Abtl 6b Herr Zeitler. Vorallem für die Baubezirkler oft ein rotes Tuch. Wäre über ihn wieder philosphiert worden?
Das Thema Krankheiten wäre am 53. bestimmt auch wieder gefallen. Wir sind schließlich nicht mehr die Jüngsten.

Hätte - hätte - Fahrradkette.
Wir werden es nie erfahren welche Gschichtler diesmal zum Besten gegeben worden wären.
Obwohl es wurden nicht nur alten Geschichten aufgewärmt. Manchmal konnte man auch etwas lernen an so einem Stammtisch.
Dass die Einheit "Becquerel" jetzt microSiemens heißt, war mal Thema.
Wie man Fische richtig räuchert oder Messer schmiedet.
Wie toll sich ein E-Bike fährt, aber auch wie Schnaps gebrannt wird.
Was man am Nordkap alles erlebt oder bei einer Kreuzfahrt auf einem Frachtschiff.
Das liebste Spielzeug von älteren Männer das Motorrad kam natürlich auch nie zu kurz.

Der 53. Stammtisch wäre bestimmt wieder gelungen und man hätte sagen können: "Schee woars widder"

Jetzt hoffen wir mal, dass die Forscher so kreativ sind wie ein Flehrl wenn es galt den Ausbilder auszutricksen und endlich einen Impfstoff finden. Dass wir vielleicht und eventuell doch uns im November wie gewohnt zusammen sitzen können.

Bleibts alle gsund

Bis zum nächsten Stammtisch, wann auch immer

Gerd

Stell dir vor heut ist Stammtisch und keiner geht hin!
So oder ähnlich hätte das Motto des  52. Stammtisch geheißen. War doch, dank Corona, ein gemütliches Beisammensein im Biergarten einfach nicht möglich. Obwohl Flehrls sind doch eigentlich eine große Familie. Dann hätten wir rechtlich gesehen, doch einen Tisch bevölkern können.  stamm200520 n

So fand am 20. Mai ab 17.00 Uhr der erste virtuelle Flehrl-Stammtisch statt. Quasi eine staatlich verordnete Premiere. Es wurde der größte Stammtisch überhaupt, nicht von der Teilnehmerzahl. Der Größte deshalb, weil im Nordbayrischen Raum an diesem Abend 20 Flehrl ein Prost auf unsere Lehrzeit aussprachen.

Es fing an in Bischofsheim/Rhön, Ochsenfurt, Kleinheubach, Ebern. Weiter über Bayreuth, Bamberg, Lauf. Natürlich prosteten auch Flehrl in der Metropolregion NFE. Die Zirndorfer verbanden dies gleich mit einer Wanderung. Richtung Süden ging es weiter über Schwanstetten bis nach Pietenfeld bei Eichstätt. Der nördlichste Flehrl (Bischofsheim) genoß sein Bier 268 km entfernt von dem Südlichsten (Pietenfeld)

Die Tage werden wieder länger.

So konnten sich die Besucher des 1. Stammtisches nach dem Jubiläum noch bei Tageslicht auf den Weg in den Bahnhof Dutzendteich machen. 20 Flehrls taten dies auch. So waren unsere drei reservierten Tische wieder gut gefüllt.
Zuerst wurde sich erstmal gestärkt. Currywurst hier, Currywurst da. Fast konnte man meinen, es war Currywurst-Tag.
Dann hätte noch gefehlt, dass nach dem Essen alle "Tack för mat" (Danke fürs Essen) sprachen.
Dies mussten damals die Heimbewohner von Rädda Barnen gemeinsam vor dem Essen sprechen.
Dieses Ritual ist auf die schwedischen Erbauer des Heimes zurückzuführen

Nach dem Essen gab es eine Reisebeschreibung von einer Fahrt mit einem Containerschiff Richtung Finnland.
G.M. aus N. erzählte von der Fahrt auf der Aurora, ein hellblaues Containerschiff mit einem russischen Käpt'n. Wodka gab es trotzdem nicht auf's Haus äh Schiff. Die Anzahl der Container konnte er auf Nachfrage auch nicht nennen. Zeit genug zum Zählen hätte er ja gehabt.

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