Die Tage werden wieder länger.

So konnten sich die Besucher des 1. Stammtisches nach dem Jubiläum noch bei Tageslicht auf den Weg in den Bahnhof Dutzendteich machen. 20 Flehrls taten dies auch. So waren unsere drei reservierten Tische wieder gut gefüllt.
Zuerst wurde sich erstmal gestärkt. Currywurst hier, Currywurst da. Fast konnte man meinen, es war Currywurst-Tag.
Dann hätte noch gefehlt, dass nach dem Essen alle "Tack för mat" (Danke fürs Essen) sprachen.
Dies mussten damals die Heimbewohner von Rädda Barnen gemeinsam vor dem Essen sprechen.
Dieses Ritual ist auf die schwedischen Erbauer des Heimes zurückzuführen

Nach dem Essen gab es eine Reisebeschreibung von einer Fahrt mit einem Containerschiff Richtung Finnland.
G.M. aus N. erzählte von der Fahrt auf der Aurora, ein hellblaues Containerschiff mit einem russischen Käpt'n. Wodka gab es trotzdem nicht auf's Haus äh Schiff. Die Anzahl der Container konnte er auf Nachfrage auch nicht nennen. Zeit genug zum Zählen hätte er ja gehabt.

Währenddessen wurde ein Fotoalbum mit Bildern von den Anfängen als Fernmeldehandwerker einiger Flehrls.
Das waren noch Zeiten, alle hatten noch Haare. Feiern konnte die Jungs damals schon, doch auch von der "Ärbärt" gab es Bilder.
So outeten sich zwei Renter, damals beim Spleißen nach jedem Vierer ein kleines Jägermeisterfläschchen getrunken zu haben.
Es war zwar kein 1000er Kabel, aber 12 Jägermeister kamen pro Fernmeldehandwerker doch zusammen.
Es wurde anschließend diskutiert welchen Inhalt so ein Fläschchen wohl hat. Die Schätzungen gingen von 0,02 bis 0,1 Liter. Einigen konnte man sich nicht.
Bevor der Schreiberling sich in der Öffentlichkeit evtl. als Alkoholiker outete, schaute er sich erst verstohlen um, bevor er an der Supermarktkasse einen kurzen Blick auf die ausliegenden Jägermeister warf. 2cl also 0,02 l ist der Inhalt. 12 mal .... das wollen jetzt wir lieber nicht ausrechnen.
Trotz diesen Eskapaden sieht man den beiden die Vergangenheit nicht an. 

Wer jetzt die Bilder vermisst, möge sich bitte aus vergangenen Stammtischen die Bilder hier auf der Homepage ansehen. Oder noch besser beim nächsten Mal persönlich vorbeikommen. Es gibt immer wieder etwas neues zu hören, aber auch zu lernen. Wie z. B. wie schmiede ich ein Messer, wie brenne ich Schnaps

Bis zum nächsten Stammtisch im Mai

Gerd

Was im August 2007 aus einer Laune heraus startete, entwickelte sich immer mehr zu einer Erfolgsgeschichte: Der Flehrl-Stammtisch. Gut 12 Jahre später fand dann auch der 50. Stammtisch statt. Waren es beim aller ersten Mal im Hummelsteiner Park nur 5 Stammtischler, so kamen im Schnitt ca 20 ältere Männer bei den weiteren Terminen und zum Jubiläumsstammtisch bevölkerten 25 ehemaligen Flehrls den reservierten Platz im Bahnhof Dutzendteich.
Das Orga-Team G.S.G. verwirklichte ein paar Ideen um den 50. zu einem besonderen Stammtisch zu machen. Tage vor dem Termin wurden die Drei etwas nervös.
Hatten sie auch alles bedacht, genügend kommuniziert, klappt alles mit der Deko, was ist wenn nicht viele kommen oder zuviel sodass der Platz nicht ausreicht. Wusste auch jeder von dem "Krawattenzwang" Alle Gedanken waren unbegründet.

stamm201119 cKurz vor Fünf als sie den Raum dekorierten, natürlich mit der Zahl 50 als Eyecatcher. Kamen auch schon die ersten Stammtischler. Nun galt es die Lose vorzubereiten, Preise herrichten und die Blumen für die 3 Servicekräfte.

Der Rückblick auf den 48. Stammtisch: "Beim 48. Stammtisch war wieder kein Biergartenwetter
Jetzt hoffen wir auf den 49. Stammtisch"
Die Hoffnung ging auf, so konnten die 25 anwesenden Stammtischler einen gemütlichen Abend im Biergarten des Bahnhof Dutzendteich genießen. Doch nicht nur das schöne Wetter auch die leckeren Speisen sorgten wieder einmal für einen gelungenen Stammtisch, von den Gschlichtler die wieder erzählt wurden ganz zu schweigen. Es ist schon erstaunlich über was so ein Flehrl alles stamm210819 gBescheid weiß. So bekamen wir einen Einblick in die Bewirtschaftung eines Waldes, Batteriewechsel bei einem Motor-rad. Von den Vorzügen eines E-Bike wurde auch geschwärmt. Wundert jetzt eigentlich nicht, denn die Flehrl werden auch nicht jünger. Leider hat der Schreiberling diesmal gar nicht soviel mitbekommen. Wer jetzt neugierig war, ist sicherlich enttäuscht. Da hilft nur eins, beim nächsten Mal vorbei kommen.

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