Samstag, 27.  Mai 2017

Der Wettergott meinte es diesmal gut mit den Stammtischbrüdern der ehemaligen DBP.  An die 20 Flehrls zog es wieder in den Bahnhof Dutzendteich. Teils mit weiter Anreise, so konnten wir diesmal Kollegen aus Hof und Kulmbach begrüßen. Dabei auch zum ersten Mal Ludwig M. der vielen bekannt sein durfte von seinen Geschichten auf der Homepage über das Heimleben. Die DB auch ein abgewickteltes Staatsunternehmen brachte sie sicher nach Nürnberg und auch wieder heim.
Der Schreiberling hat sich diesmal etwas verspätet, die Teller waren schon alle abgeräumt. So kann diesmal über das bevorzugte Essen leider nicht berichtet werden. Ihm schmeckten jedenfalls die Schinkennudeln sehr gut, fast so gut wie zu legenderen Zeiten in der Kantine Preißlerstraße. So wären wir auch schon beim Thema. Viel wurde nicht gesprochen über unsere Lehrzeit. Und wenn, dann konnten sich manche auch nicht genau erinnern. Wer oder was war in der Stuckstraße. Ist aber halt schon so lange her und älter wird man auch immer.
Die 67er überlegten ob sie am 16. oder 17. August ihre Lehre begannen. Zweifelsfrei war es der 16.8.1967, aber die Nürnberger durften erst am 17. anfangen. Tags zuvor bezogen die Heimbewohner ihre Quartiere für die nächsten 3 Jahre. Übrigens die 67er feiern heuer ihr 50jähriges Jubiläum. Es wird auch genau am 16. August gefeiert.
Doch auch die Allgemeinbildung kam nicht zu kurz. Unser Hoferbu Gerhard S. klärte uns über den Wärschtlamo auf. Er verkauft Wiener Würstchen, Knackwurst, Weißwurst und Bauern (Debrecziner) auf offener Straße. Zur Ausstattung eines Wärschtlamo gehören ein rechteckiger, als Bauchladen tragbarer Wärschtlakasten aus Messing mit Holzkohlenrost, eine Büchse mit Senf und ein großer Henkelkorb für Bredla. Wichtig auch so Gerhard S. die Wärschtla liegen nicht im Wasser, sondern werden im Dampf gegart. Sogar ein Denkmal hat man dem Wärschtlamo in Hof gesetzt. Bei jedem Besuch Hofs ißt er sich sehr satt an den Wärschtla. Über die Anzahl bewahren wir natürlich Stillschweigen.
Hof soll auch die Hölle sein, so hat es der Schreiberling verstanden. Doch schnell wurde er von dem angereisten Hofer Kollegen aufgeklärt. Das Höllental (bis 1900 Höllenthal) im Frankenwald ist der Abschnitt des Flusstales der Selbitz zwischen Hölle und Blechschmidtenhammer im Landkreis Hof. Es steht unter Naturschutz und es gibt eine tolle Wanderung durch das Höllental.

Also liebe Leser, ihr seht es ist immer wieder interessant bei unseren Stammtischen

Bis zum nächsten Mal am 16. August

Gerd

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Der Winter geht langsam aber sicher zu Ende. Nach der eisigen Kälte sehnen sich viele nach dem Frühling. Ob das der Grund dass wieder 25 ehemalige Flehrl den Weg in den Bahnhof Dutzendteich gefunden haben? Vieleicht wollten sie sich auch einfach nur gut unterhalten. Über Wählscheibentelefone, "komische" Ausbilder, U-Eisen und ähnliches. Doch diese Themen blieben an diesem Mittwoch aus. stamm150217 e
Nach dem leckeren Essen wurde sich unabhängig an 2 Tischen über die Rentenbeantragung unterhalten. Obwohl viele schon seit Jahren nicht mehr aktiv sind, kommen sie jetzt ins Rentenalter, auch wenn man es ihnen nicht ansieht. Über Mr. Trump und andere wichtige Themen wurde natürlich auch diskutiert.
Für die 67er gab es ein sehr wichtiges Thema zu besprechen. Schließlich jährt sich der Beginn der Lehre als Flehrl zum 50. Mal. Auf den Tag genau am 16.8. ist ein großes Treffen geplant. Gerhard S. hätte, dem Anlass entsprechend, einige Programmwünsche. Gemeinsames singen!

Man könnte annehmen, dass bei unserem November Stammtisch eine etwas gedrücktere Stimmung vorherrscht. Der Sommer ist definitiv vorbei, das Jahr neigt sich allmählich dem Ende zu. Gerade uns älteren Herren wird ja meistens dann erst so richtig bewusst, wie schnell ein Jahr zu Ende geht. Je älter dass man wird, umso schneller geht es zumindest dem Gefühl nach. Wie lange hat doch damals ein Schuljahr gedauert oder ein Lehrjahr. Doch von all diesen negativen Einflüssen merkte man an diesem Mittwoch nichts. Ganz im Gegenteil.
Die 22 Stammtischbrüder brachten in unserer Nische eine ganz schöne Geräuschkulisse zu stande. Unsere fleißigen und freundlichen Servicekräfte wurden ebenfalls auf Trab gehalten. Zu erst musste ja erstmal der Hunger gestillt werden.stamm171116 e Vom Burger über Schinkennudeln weiter zu Currywurst, Kesselfleisch, Rouladen, Bratwürste und Gansbrust wurde alles ausprobiert. Die Getränke durften auch nicht aussgehen, so wurde immer wieder in den Raum gefragt: "Wer hat noch Durst?"

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