Samstag, 27.  Mai 2017

Zwei besonders zuverlässige Stiften durften mal ganz allein und selbständig eine Spleißstelle in einem engen und etwas tieferen Schacht machen, sind dazu vorschriftsmäßig nach „UV FBau“ mit der Leiter eingestiegen und haben (wie sie es in der Löterschule gelernt hatten) die Kabel abgemantelt, gespleißt, geprüft und eine mehr oder weniger wunderschöne Blei-Muffe drüber gelötet.
Der Meister war dann auch zuerst ganz zufrieden. Bis es ans Aufräumen der Baustelle ging: Die zwei Experten hatten nämlich die Kabel durch die Leitersprossen geführt und so die Leiter mit „eingespleißt“.
Das eigentlich erwartete Donnerwetter fiel ziemlich harmlos aus, weil unser Meister sich vor Lachen nicht mehr halten konnte. Also gut, während die Kollegen sich eine ausgiebige Mittagspause gönnten, hieß es für die Pechvögel: Muffe wieder aufmachen, Kabel neu vorbereiten, neu spleißen und neue Muffe drauf. Alles natürlich unter viel Gelächter und mit vielen "hilfreichen" Hinweisen von oben in den Schacht. Wie es halt so schön heißt, „Wer den Schaden hat, braucht für den Spott nicht zu sorgen.
Dumm war dann nur eines: Beim zweiten Versuch, diesmal unter Aufsicht vom Meister und von einigen fachkundigen Kollegen, und obwohl alle genau und doppelt hingeguckt hatten, da war die Leiter wieder eingespleißt ...

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